‘da’ steht für die Abteilung ‘die architektur’ an der Kunstuniversität Linz. c/o now, Architekturkollektiv und Sigi Atteneder sind Teil dieser Abteilung an der Uni Linz. Sie haben zusammen dieses Sammlung von Texten und Dokumenten herausgebracht, um ein Portrait der Architekturgeschichte Linz zu schaffen. Anlass war das Jubiläum der Abteilung Architektur.
Das Konzept haben wir gemeinsam mit c/o now entwickelt. Mehrere Informationsstränge laufen in diesem Buch parallel und choronologisch. Der erste Strang beschäftigt sich mit der Geschichte der Architektur von Linz; der zweiter Strang listet die gesellschaftspolitischen Ereignisse, in Form von Dokumenten, Zeitungsausschnitten u.ä. und bietet so den Kontext. Drittens: die zeitgleich entstanden Arbeiten an der Uni Linz werden in der Chronologie zugeordnet. Viertens: schreiben die heute an der Uni Linz Lehrenden aus ihrer Perspektive.














Wir haben ein möglichst großes Format für dieses Buch gewählt, damit wir die Möglichkeit haben so viel Information wie möglich nebeneinander zu zeigen und die Gleichzeitigkeit zu unterstreichen.
Text und Bild sollten gleichgestellt sein. Es gibt nur eine Schriftgröße und eine sehr schmale, zeitungsartige Textspalte, die, durch das Buch, zwischen den Bildern hindurch, führt. Bildunterschrift wird Text, Text wird Bildunterschrift usw. Stoß auf Stoß kommen die Bilder, die Zeilen brechen eilig um beim Lesen und mit Tempo kann man sich von 1973 bis in die Jetztzeit hin durch die sozialpolitischen Architektureregnisse von Linz vorarbeiten.
Dieses Collagenkonzept und das enge Raster erlauben es, die niedrig aufgelösten Bilder klein und die besseren groß abzubilden: der Inhalt bestimmt das Layout mit, technische Probleme lösen sich wie von allein.






Cover-Simulation
Verlagsvorschau
Der Buchtitel bezieht sich auf den Rufnamen der Stadt im Nationalsozialismus ‘Stahlstadt’ und auf den Titel der Linzer Band ‘Stahlstadtkinder’. Wir haben für das Cover beschlossen die Schrift ‘Banco’ als besten Fraktur-Ersatz auszurufen und Neonorange mit Reflektionsfarbe zu nutzen, um uns da einzuordnen, wo wir alle gerne verortet werden würden: irgendwo zwischen Imbiss und Stadtreingung.
Alle Bildkanten in diesem Buch stoßen ohne Beschnittzugabe auf die Papierkante. So fehlen nicht in jedem Fall 3 Millimeter Bild, sondern es fehlt nur das, was die Maschine abschneidet – oder eben nicht, wenn sie nichts abschneidet. (siehe auch: Titel)
Credits
- Redaktion:
- c/o now
- Redaktion:
- Sigi Atteneder
- Produktionsleitung:
- Theresa Hartherz, Jovis Verlag
- Produktion:
- Susanne Rösler, Jovis Verlag
- Redaktions Assistenz:
- Silvester Kreil

