
Leporello (en)
vorne und hinten

Leporello (de)
vorne

Leporello (de)
hinten
Tests und Planung vor der Ausarbeitung: eine Seite aus dem Präsentations-PDF zum Thema Leporello. Dem voraus gingen Diskussionen über Beschriftungen an den ausgestellten Werken. Das tragen der Orientierungswurst mit allen Informationen, das jede Bersucher*in als Souventir mit nach Hause nehmen kann, hat gewonnen. Auch abgewogen wurden natürlich technische Aspekte, Kosten, versa Effekt in der Situation der Ausstellung. Für maximalen Wurst-Effekt, der noch handhabbar schien, haben wir diesen hier abgebildeten Leporello empfohlen: 18-seitig, 210 x 950 cm, Zick-Zack-Falzung, 3er-Nutzen.

Eine Seite
aus dem Präsentations-PDF
‚Leporello'

Das Konzept mit dieser Lioner Wurst als Key Visual zu werben, war das Ergebnis einer großen Wurstrecherche. Wurst als Idee um die Ausstellung zusammenzufassen ohne sie zu verraten, war schnell da. Deutsch (relevant wegen Ausstellungs-Inhalt), sieht gut aus, ecklig und attraktiv, visuell einfach zu erfassen, wirft die richtigen Fragen auf (Um was geht es? Es geht um die Wurst; Es ist mir wurst; Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei; …), aus der deutschen Sprache nicht wegzudenken … und sieht aus wie Kunst.

Social Media Clips
Entwürfe
Clip
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Vorlage
Diskursprogramm

Vorlage
Musikprogramm

Vorlage
Non-Stop-Programm

Besucheraufkleber
multifunktional

Ausstellungsplakat
‘Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien’, zu diesem Zeitpunkt Weimer, hat einen deutschen Adler im Logo und die Farben der Fahne. Die Bundesregierung lässt unser Key Visual, die Wurst. noch deutscher, noch fragwürdiger aussehen und suggeriert gleichzeitig gute deutsche Fleischqualität. Die Wurst wird noch wurstiger, alles nationalistsischer und gleichzeitig Güte-besiegelt. Weimer wird zum Fleischbeauftragten. Die Mitarbeiter*innen aller Abteilungen sind steil gegangen, vorauseilender Gehorsam hat den Ton angegeben, große Dramen und Manöver wurden gestartet: am Ende haben die ‘Obersten’ telefoniert und beschlossen, es kann so bleiben. War also gar nicht so radikal.

Ausstellungsplakat
Totale

Projekt-Logo
Unterhaltungsfernsehen Ehrenfeld
unbeauftragt
Es ist nicht das erste Projekt, bei dem wir eines der Logos, die wir bekommen haben ‘benutzen’, siehe Moshe Gershuni, Neue Nationalgalerie. Es ist aber das erste Projekt, bei dem wir ein Logo, das wir bekommen haben neu gestaltet haben, weil es auf dem Plakat zu sehr störte. Das Logo, das wir ungefragt neu gestaltet haben, war das Logo unseres Kunden, Jan Böhmermanns Produktionsfirma „Unterhaltungsfernsehen Ehrenfeld“. Wir haben es einfach mit-präsentiert: uns gefiel, dass es prall und rund ist, als würde es gleich platzen und außerdem, ist es mit seiner Hilfe einfacher zu sehen, dass das HKW-Logo eigentlich eine Wurstkette abbildet.
Textausschnitt aus einer unserer Präsentationen: „(…) Bei Titel 2 (Die Möglichkeit der Unvernunft) werden die Würstchen absurde Symbole für die unendliche Welt der Möglichkeiten (Bierwurst, Leberwurst, Wienerwurst, Wurstgesicht, …); Bewundernswerte menschliche Errungenschaft oder einfach nur peinlich dumm, Erdung, Tradition vs. Neue Vernunft, Der Tod, Die Abstraktion von Fleisch, Fleisch im Darm in Phallusform; und deutsche Stumpfheit, Das alles ist dann möglich zu denken. Da versteckt der Mörder seine Leichen. (…)“
Credits
- Image Editing:
- Max Color


